Werk-Netz Deutschland
Arbeitsplätze? Ausbildungsplätze? Schule? Bildung? Zukunft?
Die Institution Schule trägt in Deutschland wenig zur Förderung eines kompetenten Umgangs mit Computern bei. Zu dem deprimierenden Ergebnis kommen Bildungsforscher.
Quelle: Schulen ans Netz
Viele junge Menschen bekommen keine Chance.
Erfahrene ältere Arbeitnehmer werden abgeschoben.
Um nicht "untätig" zu sein, sollen Jung und Alt den Wald fegen, Regale einräumen oder ähnliche Arbeiten verrichten.
Ist das eine Lösung?
Kann eine moderne Gesellschaft sich das leisten?
In China und vielen anderen Ländern werden Menschen einfach an den PC gesetzt um daran zu arbeiten. Sie kombinieren billige Arbeitskraft mit moderner Technik. So bekommen sie weltweit Aufträge aus allen möglichen Bereichen.
Wie sieht es in Deutschland aus?
Monitoring Informationswirtschaft berichtet seit 2000 regelmäßig über den Entwicklungsstand der deutschen Informationswirtschaft und Deutschlands Positionierung im internationalen Vergleich.
Quelle: TNS Infratest - Monitoring Informationswirtschaft
Die Vorstellung des Buches "Das Internet in Deutschland" von Dr. Edgar Einemann.
Die Infrastruktur ist bis auf eine noch zu überwindende "digitale Spaltung" innerhalb Deutschlands gut.
Siehe auch die Studie Deutschland Online 4, pdf 3MB
Wird die Infrastruktur optimal genutzt?
Hat Deutschland ein Netzwerk das alle Haushalte zu einem Netz der Werker verbindet?
Hat Deutschland ein Werk-Netz in dem Jung und Alt arbeiten, lernen und kommunizieren können?
Nein?
Dann lasst uns weltweit die Ersten sein!
Deutschlands Zukunft liegt in den Köpfen.
Hat Deutschland genug Arbeit dieses Netz zu versorgen?
Natürlich - von einfachen Dokumenten bis zur Grundlagenforschung.
Was ist mit der schulischen Qualifikation für diese Arbeiten?
Umdenken!
Viele Menschen bewegen sich problemlos in komplizierten Online-Spiele-Welten.
Nach einem eben veröffentlichten Bericht wird empfohlen, sehr viel stärker als bisher Computerspiele in der Ausbildung einzusetzen.
Sie haben oft unerkannte Fähigkeiten und sie lieben es kreativ zu sein.
Ältere Menschen verfügen zusätzlich über einen Wissens-Schatz.
Aber werden nicht Experten für solche Arbeiten benötigt?
Eine aus klugen und weniger gescheiten Personen bestehende Gruppe schnitt fast immer besser ab als eine Gruppe, die nur aus klugen Personen bestand. Fachwissen und -kompetenz werden in vielen Zusammenhängen überbewertet.
Diversität (Vielfalt) ist prinzipiell von hohem Wert.
Wenn nur ein paar Leute mit anderen Fertigkeiten hinzukommen - mögen sie auch über ein nur geringes Wissen verfügen -, optimiert sich die Leistung der Gruppe.
Quelle: James Surowiecki, Die Weisheit der Vielen.
Entscheidungen von Experten sind bedenklich fehlerhaft.
Quelle: James Shanteau
Ein bekanntes Ergebnis: Wikipedia.
Ein anderes Ergebnis ist Linux.
Was zweifelhafte Entscheidungen von (zweifelhaften) Experten betrifft - da brauchen wir nicht lange suchen.
Wann investiert der Staat endlich in Zukunft und kreative Projekte?
Wann merkt der Staat, dass sich solche Projekte finanziell rentieren?
Wann erkennt die Wirtschaft dieses Potential?
Kann ein sich selbst organisierendes, dezentrales System entstehen?
Werden Jung und Alt kooperieren?
(
Netzwerk,
Netzwerk,
Netzwerk)
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Besten Dank und viel Erfolg
Herbert Falk
Aktionsbündnis - Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft
Entertainment Software Association ESA
Forschungsnetzwerk Makropolitik
National Science Foundation NSF
The Federation of American Scientists FAS
···Der Arbeitsmarkt in der Wissensgesellschaft verlangt die Fähigkeiten von Computerspielern